Volkswagen OTLG setzt auf Mobile Easykey

In Dieburg bei Frankfurt am Main wurde der „goldene Transponder“ zum Abschluss der Einführung von Mobile Easykey bei Volkswagen Original Teile Logistik übergeben. Deutschlandweit hat VW OTLG derzeit 487 Stapler mit dem Flottenmanagementsystem Mobile Easykey ausgerüstet und konnte damit die Kosten durch Gewaltschäden um 40 Prozent senken.

Mobile Easykey Volkswagen OTLG AnwenderberichtHasso Lotz, zuständig bei VW OTLG für das operative Prozess- und Systemmanagement, bedankte sich beim der Übergabe für die in kürzester Zeit realisierten Einsparungen: Neben der Verringerung der Gewaltschäden konnte die Flotte um 15 Prozent verkleinert werden. Ebenfalls 15 Prozent beträgt die Einsparung durch die neuerdings dynamische Wartungsplanung. Die Entscheidung für den europäischen Marktführer fiel im Juni 2014 nach einem umfangreichen Vergleich zweier Systeme sowie dem anschließenden Testbetrieb von Mobile Easykey.

Neben den Auswahlkriterien wie unkomplizierter Aufbau, Ergonomie, Sicherheit, Service und Qualität stand die Wirtschaftlichkeit des Flottenmanagements im Vordergrund. Fazit des Testbetriebs: „Das System Easykey der Firma Domnick+Müller weist nicht nur im Gesamtergebnis den höheren Erfüllungsgrad auf, sondern auch bei allen Hauptkriterien“.

„Durch die enge Kooperation mit Volkswagen OTLG konnte selbst ein so großes Roll-out in kurzer Zeit realisiert werden,“ so Jochen Müller, Geschäftsführer von Domnick+Müller. Er verweist auch auf die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter und des Betriebsrats. Bedenken können in der Regel von Anfang an ausgeräumt werden, da die von Mobile Easykey generierten Daten nicht personenbezogen sind. Domnick+Müller profitiert hier von der jahrelangen Erfahrung mit großen Unternehmen wie Volkswagen, Daimler,
Lufthansa Cargo und vielen anderen mehr.

Lernfähiger Crash-Sensor
Mobile Easykey ist heute ein modulares System, das seinerzeit als reine Zugangskontrolle gestartet war. In nunmehr 15 Jahren wurde die Technologie zu einem ausgeklügelten Flottenmanagementsystem entwickelt. Stapler können zum Beispiel mit einem „lernfähigen“ Crash-Sensor ausgestattet werden, der den individuellen Sicherheitsanforderungen im Betrieb angepasst wird. In drei definierten Stufen kann der patentierte Crash-Sensor reagieren und den Stapler in der Geschwindigkeit begrenzen oder komplett stilllegen.
Weitere Highlights sind die Möglichkeiten zur Überwachung von Ölstand, Wassertemperatur, effektiven Betriebsstunden, Elektrolytstand, Wartungsintervallen, Batteriesteuerung bis hin zur GPS-Ortung im Außenbereich. Selbst für Kühlhäuser und EX-Schutzbetriebe stehen spezielle Modulausfertigungen zur Verfügung.

Modulares System
Hasso Lotz von VW OTLG: „Das modulare System erlaubt eine gezielte Nutzung von Mobile Easykey – nach unseren individuellen Bedürfnissen.“ So stehen insbesondere die Möglichkeiten für ein verbessertes Batteriemanagement zukünftig im Fokus. Neben
der Überwachung des Elektrolytstandes soll vor allem eine Optimierung der Ladezyklen mit Mobile Easykey erreicht werden.

smart lock für Deichselgeräte
Darüber hinaus prüft VW OTLG die Einführung von smart lock, das bei Deichselgeräten einfach gegen das mechanische Schaltschloss ausgetauscht wird und das Gerät zu angemessenen Kosten gegen unbefugte Nutzung absichert. Auch smart lock ist – wie alle Mobile Easkey Module – als Einzellösung oder für ganze Flotten einsetzbar. So können auch Deichselgeräte zukünftig in die Mobile Easykey
Software integriert werden. Intuitiv lassen sich hier Nutzer und Geräte verwalten, die Wartungsplanung steuern und umfangreiche Analysen erstellen, die in der Regel zu Einsparungen führen, wie auch VW OTLG sie in kürzester Zeit realisieren konnte.


Foto: Projektabschluss und Übergabe des „goldenen Transponders“ bei VW OTLG in Dieburg von links: Harald Rosenberg, Hasso Lotz (beide VW OTLG), Jochen Müller, Volker Quirin (beide Domnick+Müller)


Quelle: Materialfluss 1-2/2016


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